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Geschäftsstelle Verband der Restauratoren e.V.
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Aktuelles aus der Fachgruppe Moderne Kunst - Kulturgut der Moderne
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Freitag 27. April 2012
Caring for Film and Slide Art

The Electronic Media Group of the American Institute for Conservation, the Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, and the Foundation of the American Institute for Conservation (FAIC) are pleased to announce an important new two-day workshop: TechFocus II: Caring for Film and Slide Art.
weitere Informationen
Date: April 27-28, 2012 in Washington DC -
Freitag 23. März 2012
Außenskulpturen & Metallguss


Die Arbeitsgruppe Außenskulptur lädt zu einer Exkursion zum Thema Metallguss am 23. März 2012 nach Düsseldorf ein.
weitere Informationen
ACHTUNG: Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht! -
Dienstag 31. Januar 2012
"Vergänglichkeit des Materials"

VDR-Mitglieder können jetzt alle Vorträge der "Vergänglichkeitstagung" vom November 2011 als podcast anhören. Bitte loggen Sie sich dazu in den internen Bereich der Fachgruppe Moderne Kunst ein.
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Donnerstag 22. Dezember 2011
Protokoll des Fachgruppentreffens
Am 22.10.2011 führten die Fachgruppen Moderne Kunst und Gemälde in Dresden ein gemeinsames Fachgruppentreffen durch. Das Protokoll können Sie im internen Bereich dieser Fachgruppenseite nachlesen. Bitte loggen Sie sich dazu ein.
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Dienstag 06. Dezember 2011
Die Vergänglichkeit des Materials
Bericht von der Tagung der Fachgruppen Moderne Kunst und Gemälde am 18. und 19.11.2011 in Köln
weitere Informationen
Rissvernähung am Gemälde
Der Workshop am 6. und 7. Mai 2011 im Kunstmuseum Wolfsburg führte in die Rissvernähung am Gemälde mit chirurgischem Nahtmaterial ein.
Ein Bericht von Eva Rieß (pdf; 181 KB)
Erhaltung moderner und zeitgenössischer Kunst
Das Institut für Restaurierungs- und Konservierungswissenschaft der FH Köln und die Fachgruppe Moderne Kunst - Kulturgut der Moderne (VDR) organisierten am 14. Mai 2011 in Köln ein gemeinsames Symposium zum Thema "Erhaltung moderner und zeitgenössischer Kunst - Projekte und Perspektiven".
Ein Bericht von Eva Rieß (pdf; 62 KB)
Programm (pdf; 27 KB)
Bildnachweis: Ross Sinclair, Journey to the end of the world; Hamburger Kunsthalle; Foto Christoph Irrgang/ Ross Sinclair
Gemeinsames Treffen der Fachgruppen Moderne Kunst und Gemälde
Am 19. November 2010 trafen sich im Rahmen der diesjährigen VDR-Tagung in Leipzig die beiden Fachgruppen MKKM und Gemälde.
Protokoll des Fachgruppentreffens (pdf; 85 KB)
Linktipp: Material Archiv
MATERIAL ARCHIV bietet mit mehreren Materialsammlungen und einer Online-Datenbank einen breiten und fundierten Zugang zu Materialwissen und Werkstoffen.
„Digitaldrucke in der zeitgenössischen Kunst: Druckverfahren, Materialien, Identifizierung und Erhaltung“
Ein Bericht zum Workshop am 27. und 28. Februar 2010 in Hamburg
Der Fachgruppe Moderne Kunst war es gelungen, für diese Veranstaltung Martin Jürgens, freiberuflicher Fotorestaurator aus Hamburg, der durch zahlreiche Lehrtätigkeiten an Universitäten in Stuttgart, Wien, Berlin und Mexico City in Fachkreisen bekannt ist, zu gewinnen. In einem zweitägigen Seminar gab der Referent einen straffen Überblick über die historische Entwicklung der Digitaldruckverfahren, ihre Anwendung und die technischen Aspekte.
Dabei spannte er einen Bogen von den Anfängen des Digitaldrucks bis zu den letzten Entwicklungen und ging dabei auch auf Besonderheiten wie den IRIS-Druck, den künstlerischen Digitaldruck, ein. Zahlreiche Beispiele illustrierten die verschieden Drucktechniken, so dass sich die Teilnehmer selbst ein Bild von den vorgestellten Identifizierungsmerkmalen jeder Drucktechnik machen konnten. Schließlich fokussierte Martin Jürgens die konservatorischen und restauratorischen Fragen und gab wichtige Hinweise zum Umgang mit Drucken. Angesichts der rasanten Entwicklung innerhalb der Druckverfahren sei die Restaurierungserfahrung auf diesem Gebiet dennoch erweiterbar.
Für alle Interessierten: Die Lehrsammlungen „Mellon Digital Sample Set“, „Digital Sample Book“ und „Graphics Atlas“ bieten Beispiele der Drucktechniken in herausragender Qualität, die zum Vergleich bei der Identifizierung herangezogen werden können. Eine gute Einführung zum Thema „Digitaldrucke“ bietet die Publikation von Martin Jürgens, The Digital Print: A Complete Guide to Processes, Identification and Preservation. London: Thames & Hudson, 2009.
Fachgruppentreffen am 20.11. 2009 in Köln
Ein Bericht von Eva Christina Rieß (pdf; 88 KB)
Jahrestagung der Electronic Media Group EMG vom 19. bis 22. Mai 2009 in Los Angeles
Inside Installations
EU-Forschungsprojekt zu Installationskunst
Ein Bericht von Gunnar Heydenreich
Das erste internationale Forschungsprojekt zur Erhaltung und Präsentation von Installationskunst ist erfolgreich abgeschlossen. An der Realisierung waren der deutsche Co-organiser Restaurierungszentrum Düsseldorf und die Projektpartner Doerner Institut, München; Hamburger Kunsthalle; Museum für Moderne Kunst Frankfurt; Tinguely Museum, Basel; Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe und art-documentation, Bonn maßgeblich beteiligt.
Die Ergebnisse sind unter www.inside-installations.org veröffentlicht.
In 2003 ergriffen die Mitglieder der VDR-Arbeitsgruppe Dokumentation zeitgenössischer Kunst (Ulrike Baumgart, Reinhard Bek, Maike Grün, Ulrich Lang, Barbara Sommermeyer, Thomas Zirlewagen und Gunnar Heydenreich) gemeinsam mit insgesamt 26 europäischen Projektpartnern die Initiative zu einem Forschungsprojekt, welches sich der Erhaltung und der Präsentation von Installationskunst widmen sollte. Die Europäische Kommission förderte dieses Vorhaben im Rahmen des Programms Culture 2000 über drei Jahre (2004-2007). Die Projekt-Koordination übernahm das Netherlands Institute for Cultural Heritage, Amsterdam in Zusammenarbeit mit den Co-organisern (Tate, London; Restaurierungszentrum Düsseldorf; Stedelijk Museum voor Actuele Kunst, Ghent; The Foundation for the Conservation of Modern Art, The Netherlands; und Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid).
In den letzten zwei Jahrzehnten entwickelte sich die Installationskunst zu einer der bedeutendsten Ausdrucksformen der Gegenwartskunst. Installationen sind wesentlicher Bestandteil aller großen internationalen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, wie z.B. der Biennale in Venedig oder der documenta in Kassel. Zunehmend finden diese Werke auch Aufnahme in die Sammlungen europäischer Museen und Kulturinstitutionen. Hinsichtlich ihrer Präsentation und Erhaltung stellen sie neue Anforderungen an Kuratoren, Restauratoren und Museumstechniker: Zahlreiche Installationen sind multimedial, prozessual, konzept- und kontextbezogen sowie auf die Interaktion mit dem Rezipienten abzielend.
Das Spektrum an Materialien und Medien erscheint unüberschaubar; insbesondere erfordern ephemere Materialien und elektronische Medien neue Herangehensweisen. Die spezifischen Beziehungen zu Zeit, Raum und Kontext und deren potenzielle Variabilität bei wechselnden Präsentationen bedürfen besonderer Aufmerksamkeit. Installationen erfordern, mehr als traditionelle Kunstwerke, die Kommunikation mit dem Künstler oder seinen Repräsentanten und eine hohe Sachkenntnis des Museumspersonals. Da Installationen nur im installierten Zustand tatsächlich erlebbar sind, gewinnt die Dokumentation im Vergleich mit traditionellen Werken einen neuen Stellenwert.
Das Forschungsprojekt verfolgte mehrere Ziele:
1. 30 Installationen international anerkannter Künstler in europäischen Sammlungen zeitgenössischer Kunst in Form von Fallstudien zu dokumentieren, ggf. zu restaurieren und auszustellen.
2. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für die Problematik der Erhaltung zeitgenössischer Kunst zu schärfen, indem diese Installationen in den Museen präsentiert und als Fallstudien im Internet veröffentlicht werden.
3. Die Entwicklung praxisorientierter Richtlinien für die Erhaltung und Ausstellung von Installationen sowie die Beförderung des Austausches dieser Kenntnisse unter den europäischen Restauratoren.
Die 33 im Rahmen des Projektes bearbeiteten Werke spiegeln ein großes Spektrum der Installationskunst über eine Zeitspanne von mehr als 35 Jahren. Dementsprechend werden vielgestaltige Problemstellungen und -lösungen vorgestellt und diskutiert. Ergänzt werden diese Fallstudien durch 14 Spezialstudien zu verschiedenen Themenschwerpunkten, wie z.B. Erhaltungsstrategien, Risikobewertung, Künstlerinterviews, Dokumentation sowie Theorie und Semantik. Zu mehreren Themen organisierten die Co-organiser insgesamt sechs Seminare und Workshops, u.a. eine zweitägige Konferenz zum Thema Dokumentation am ZKM in Karlsruhe.
Die deutschen Projektpartner widmeten sich neben sechs Fallstudien zu Werken von Thomas Hirschhorn, Nam June Paik, Greg Lynn & Fabian Marcaccio, Fabrizio Plessi, Ulrike Rosenbach und Ross Sinclair verschiedenen Aspekten der Dokumentation von Installationskunst und der Restaurierungstheorie. Die Spezialstudien umfassen:
1. Methoden der Vermessung, u.a. mittels Laserscan, Tachymeter, Fotogrammetrie (Maike Grün),
2. Methoden der Visualisierung, u.a. die 360° Panorama Photographie (Ulrike Baumgart),
3. Dokumentation von Licht (Ulrich Lang, Franziska Herzog, Ulrike Baumgart),
4. Dokumentation von Ton und Bewegung (Reinhard Bek) und
5. Anwendung restaurierungstheoretischer Parameter auf Installationskunst (Cornelia Weyer)
6. Modell zur Beschreibung von Installationskunst (Gunnar Heydenreich, Martina Pfenninger et al.). Das Inside Installations Documentation Model (2IDM) ist Ergebnis der mehrjährigen Zusammenarbeit zwischen der VDR-Arbeitsgruppe Dokumentation zeitgenössischer Kunst, dem Digitalen Kunst- und Kulturarchiv Düsseldorf (d:kult) und Inside Installations Projektpartnern. Es liefert eine komplexe Informationsarchitektur mit Checklisten zur inhaltlichen, formalen und technischen Beschreibung von Objekten und Installationen (u.a. Identifikation, Objektgeschichte, Ausstellungen, Material/Technik Zustandsveränderungen, Konservierungsmaßnahmen und Erhaltungsstrategien). Das Model bietet eine Grundlage für die Strukturierung und den Aufbau von Collection Management Systemen und beabsichtigt damit die Erhaltung und die authentische Erlebbarkeit von Installationen zu befördern.
Eine gedruckte Zusammenfassung (in Englisch, 64 Seiten, 65 Abb., Hrsg. von Tatja Scholte und Paulien ’t Hoen) kann gegen Zusendung eines mit 1,45 EUR frankierten DIN A4/C4 Rückumschlages an das Restaurierungszentrum, Franklinstr. 41-43, 40479 Düsseldorf kostenfrei angefordert werden.
